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Unwiderstehlich in der Prinzessin-Diana-Version

Marcello ließ seine Finger federleicht über sein Hemd gleiten und öffnete die Knöpfe. Das azurblaue Gewand flog auf den Boden wie eine Taube, die sich zum Trinken an einer Vogeltränke niederlässt. Zoe folgte seinen eleganten Bewegungen und bewunderte dabei seine muskulösen Oberkörper. Er wusste sich elegant zu bewegen und er wusste, wie er eine Frau in seinen Bann ziehen konnte. Galant kniete er sich vor sie und reichte ihr die Hand. Anmutig stand sie nun vor ihm, während sie zu seinem begnadeten Körper hinabschaute.

Seine Hände glitten über die Seide ihres Kleides. Der Atem versagte ihr beinahe. Stumm verlangte sie nach seinen Berührungen, doch nur zu gerne hätte sie sich ihm einfach entgegengeworfen. Als würde er an einer schönen Blüte riechen, drückte er sein Gesicht nun an ihr Kleid und sie spürte seinen Atem noch durch den Stoff hindurch. Der warme Odem, der ein sinnliches Versprechen direkt zwischen ihre Beine sandte, floss durch ihren Körper.

Doch dieser süße Moment wurde jäh unterbrochen, als Marcello aufstand. Jetzt flogen seine Lippen über ihre samtene Haut am Hals, spürten den schlagenden Puls, benetzten ihr Dekolletee mit zärtlichen Küssen. Sein Mund erforschte die wogenden Wölbungen, die schon allzu lang kein Mann mehr erklommen hatte. Immer tiefer wanderten seine Hände, wurden wissbegieriger und forderten forsch Einlass unter ihr Kleid. Zoe wusste, wohin die Reise ging. Die Schamesröte stieg in ihr auf, wie die Morgensonne den Himmel küsst.

Sie wollte es. Sie wollte ja, dass sein Kopf immer tiefer wanderte, dorthin, wo ihr verborgenes Dreieck auf die so heiß ersehnte Erlösung wartete. Als würde ihre gespielte Keuschheit nicht darauf fiebern, endlich, endlich erlöst zu werden von der großen Pein, die sie nachts nicht schlafen ließ und ihr tagsüber den Kopf verdrehte.

Doch er ließ sie honigsüße Qualen leiden. Unendlich langsam löste er die Verschlüsse und das Kleid glitt an ihrem Körper herab. Wie Federn berührten seine Hände ihren Körper, glitten ebenso leicht über ihre Haut wie zuvor die Seide. In kaum zu ertragender Bedächtigkeit streifte Marcello ihren Slip über ihre zarten Rundungen. Dabei ging er vor ihr in die Knie, wartete geduldig, bis sie neben das Kleidungsstück getreten war, und blies wieder seinen heißen Atem über die verborgene Stelle.

Mit leichtem Druck seine Finger befahl er ihr wortlos, sich ihm zu öffnen. Gehorsam folgte Zoe seiner Aufforderung. Wonnetrunken wartete sie, dass er sie erlösen würde von ihrer Begierde, doch ohne Hast näherten sich nun die beiden Hände der Stelle, die fiebernd darauf wartete, entdeckt zu werden. Seine Hände schoben sich immer höher auf den Oberschenkeln, die erwartungsfroh zitterten. Doch statt vorzudringen in die geheime Höhle, legte er mit seinen Fingern sanft ihre pochende Glückseligkeit frei.

Sein Kopf näherte sich der Blüte, die ihren Duft nur für ihn alleine aussandte. Wie Rosenblätter das Herz der Blüte ummanteln, so besaß auch Zoe zartrosa Blütenblätter, die von seinen Fingern behutsam zu Seite geschoben wurden. Allein der Gedanke daran, wie Marcello sie gleich verwöhnen würde, reichte aus, um ihren Körper in flüssige Lava zu verwandeln. Sie spürte den Sog des Verbotenen, der ihr Blut pulsieren ließ.

Endlich ließ Marcello seine Zunge zwischen ihre von Lusttau befeuchteten Rosenlippen gleiten. Sein Mund konnte also nicht nur berauschende Worte aussprechen, seine Lippen selbst brachten die Verzückung zu ihr. Sofort fühlte sie sich wie zwischen Himmel und Hölle gefangen. Ein Seufzen entfuhr ihr und spornte Marcello nur noch weiter an, gekonnt seine Zunge spielenzulassen. Seine kreisenden Bewegungen sandten bezwingende Gefühle durch ihren Körper.

Eine Welle der Leidenschaft erfasste sie und trug sie zu nie gekannten Höhen der Begierde. Ihr Herz begann, schneller zu schlagen. Ihr Puls raste, als würde sie von einem Höllenhund verfolgt. In süßer Qual peitschten seine Spielereien ihre Lust hoch. Nie hätte sie gedacht, niemals, dass ein Mann ihre geheimsten Wünsche kennen und erfüllen würde.

Für einen unermesslich schmerzhaften Moment ließen seine Lippenspiele nach. Er führte ihre eigenen Fingerspitzen bis zu der rosaroten Liebesknopse und dirigierte sie sanft, bis sie sich selbst kaum noch beherrschen konnte. Ihre Eruption stand kurz bevor, aber das hatte auch ihr liebreizender Folterknecht erkannt. Er hielt sie fest und labte sich an ihrer Pein.

Endlich peitschte seine Zunge ihre Wollust immer höher, bis der Himmel sich vor ihr zu öffnen schien. Besinnungslos vor Lust wand sie sich unter ihm. Dieser Genuss war so köstlich und sollte niemals enden. Plötzlich gab es nun noch ihren Körper, nur diese vulkanartige Explosion ihrer Lust.

Wie aus einem Rausch kehrte ihr Bewusstsein zurück und sie schaute in diese saphirblauen Augen. Marcello war über ihr. Er hatte sie zum Bett getragen und war nun selbst völlig entkleidet. Nur einen Wimpernschlag lang dauerte es, dann spürte sie schon seine erhabene Männlichkeit zwischen ihren Beinen.

Er drängte sich näher und ihre Scham öffnete sich für ihn wie eine erblühende Knospe. Behutsam drang er tief in sie und füllt sie ganz aus. Sie drückte sich ihm entgegen, wollte die ungezügelten Stöße tief in sich aufnehmen. Die Begierde brach über sie hinein wie Wellen an der französischen Atlantikküste. Doch Marcello lenkte sie geschickt bis zu dem Punkt, an dem sie wie in einem Strudel zum Meeresgrund hinabgerissen wurde. Sie bekam keine Luft mehr, war wie besinnungslos, und spürte dennoch, wie Marcello seinen Götternektar in ihren Kelch spendete. Eine Woge aus Lust trug sie hinfort. Sie wurde aufgenommen in den heiligen Hallen der Verzückung.

Nach dieser süßen Tortur gelang es ihr kaum, wieder auf die diesseitige Welt zurückzukehren. Ihr ganzer Körper bebte. Ihre Haut war überzogen mit winzigen Wasserperlen, die der überhitzte Körper aussandte wie flüssige Liebesbeweise. Und der milchige Nektar floss aus ihrer Blüte heraus und ließ die noch deutlicher spüren, wie selig sie war. Diesem Ort der Glückseligkeit wollte sie nie wieder entsteigen. Warum sollte ein Mensch freiwillig diese Wolke der Beglückung aufgeben? Nur ein Gedanke half ihr, aus dem Himmel der Verzückung wieder hinab zu schweben: Marcello hatte ihr versprochen, dass es nicht das letzte Mal sein würde, dass er sie auf Händen in diese Wogen tragen würde.

 

 

Copyright ©  Naomi Noah

Alle Rechte vorbehalten. Diese Geschichte ist urheberrechtlich geschützt.

Die Geschichte darf – auch in Teilen – nur mit Genehmigung der Autorin veröffentlich oder vervielfältigt werden. Anfragen sind an info@melleragency.com wenden.

Originalgeschichte aus dem Kurzgeschichtenband  Unwiderstehlich von Naomi Noah,
Heyne Verlag, 2013, Taschenbuch,
ISBN: 978-3-453-67651-0

 

Naomi Noah  | kontakt@naomi-noah.de

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